Werkstatt-Magazin

So entsteht ein XXL-Spiel in meiner Werkstatt

Vieles ließe sich fertig kaufen. Ich baue meine Spiele aber lieber selbst: Die meisten von ihnen entstehen in meiner eigenen Werkstatt. Angefangen hat alles 2022 mit einem einzigen Heißen Draht, den ich eigentlich als Hochzeitsgeschenk gebaut hatte.

Vom Gedanken zum ersten Schnitt

Ein neues Spiel beginnt bei mir nicht am Reißbrett, sondern mit einer Frage: Macht das auf einem Fest wirklich Spaß, und hält es auch etwas aus? Erst wenn ich davon überzeugt bin, geht es an die Arbeit. In meiner Werkstatt nahe Würzburg schweiße ich die Rahmen aus Stahl, die Holzteile baue ich aus massivem Buchenholz.

Gebaut für den Dauereinsatz

Ein Spiel auf einem Fest wird nicht geschont. Es wird angefasst, umgestoßen, bei jedem Wetter bespielt. Deshalb baue ich robuster, als es sein müsste: einen Wackelturm, der viele Feste übersteht, einen Heißen Draht mit eigener Elektronik, die Zeit und Berührungen misst, ganz ohne Steckdose.

Warum das für euch einen Unterschied macht

Weil ich die meisten Spiele selbst gebaut habe, kenne ich sie in- und auswendig. Geht auf einem Fest doch mal etwas dran, kann ich es meistens direkt reparieren, statt auf Ersatzteile zu warten. Ihr bekommt keine Massenware aus Kunststoff, sondern Stahl und Buchenholz, dem man die Handarbeit ansieht. Und weil ich meine Spiele selbst baue, sind auch eigene Wünsche möglich: Den Heißen Draht gibt es zum Beispiel schon in einer LOVE-Variante für Hochzeiten. Habt ihr eine besondere Idee, sprecht mich an.

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